Doktor Schumann hört auf

Hötensleben, den 26.01.2019
Allgemeinmediziner Klaus Schumann legt seine Tätigkeit in Hötensleben nieder. Der 76-Jährige hatte seinen Ruhestand mehrfach aufgeschoben.

 

Nach numehr knapp 15-jähriger Tätigkeit beendet Dr. med. Klaus Schumann am 31. Januar seine Tätikeit als niedergelassener Arzt im Hötensleber Ärztehaus. Für ihn war das ein gegebener Anlass, sich in einer Zusammenkuft bei Berufskollegen und Mitstreitern aus anderen medizinischen Bereichen für die gute Zusammenarbeit in den zurückliegenden Jahren zu bedanken. Zum genannten Kreis gehören unter anderem die Ärzte Karin Schwarz, Christine Bärecke, Ulrike Hiebsch, Diana Willms und Erik Beyer, das Apothekerpaar Konstanze und Karsten Staufenbiel, die Pysiotherapeuten Andreas und Regina Mania, die Mitarbeiter des Cornelius-Werks Ambulanter Dienst Angelika Peine, Gudrun Riethmüller und Peggy Pasemann.

Klaus Schumann, Jahrgang 1942, legte nach einem vorklinischen Studium in Sofia 1964 sein Staatsexamen an der Medizinischen Akademie Magdeburg ab. Danach war er unter anderem als Regiments- und Betriebsarzt, Stadtambulanzbereichsleiter, Ärztlicher Direktor, Leiter eines Land-ambulatoriums und Facharzt für Allgemeinmedizin tätig. 2004 kam er nach Hötensleben.

Befragt nach bleibenden Eindrücken von seiner Tätigkeit in Hötensleben hob Klaus Schumann besonders die gute Unterstützung durch die Gemeindvertretung hervor. Die Zusammenarbeit mit den Patienten sei „überwiegend auf einer freundlichen und kollegialen Basis“ erfolgt. Seinen Nachfolgerinnen wünscht er viel Erfolg in ihrer Arbeit.

Bürgermeister Horst Scheibel attestierte Schumann, dass es ihm gelungen sei, „die Patienten in die Behandlungstrategie einzubeziehen“ und lobte seine stets verständlichen Erklärungen. „Er hat durch die mehrfache Verlängerung seiner Dienstzeit wesentlich dazu beigetragen, das Überleben der Praxis in Hötensleben zu sichern. Dafür sind wir ihm sehr dankbar“, betonte Scheibel außerdem.

Als Gäste konnten auch die Nachfolgerinnen Schumanns willkommen geheißen werden. Dr. med. Melanie Klix, Fachärztin für Kinder-, Jugend- und Allgemeinmedizin, wird die Einrichtung im Ärztehaus Hötensleben als Nebenbe-triebsstätte weiterführen. Sie betreibt in Oschersleben eine Praxis für Familienmedizin. Nach einer kurzen Renovierungsphase, so Klix, werde die Ärztin Madeleine Luther-Heising am 18. März ihre Arbeit in Hötensleben aufnehmen. Für die Übergangszeit ab 1. Februar tritt eine eingeschränkte Schwesternsprechstunde in Kraft. Klaus Schumann steht dann für leichte Fälle noch bereit, generell aber ist in der Übergangszeit Klix‘ Praxis in Oschersleben, Alte Emmeringer Straße 4, zuständig.

 

Foto: Klaus Schumann mit seinen Nachfolgerinnen Dr. Melanie Klix (links) und Madeleine Luther-Heising, rechts im Bild Bürgermeister Horst Scheibel.

 

Text und Foto: Reinhard Klar - Volksstimme

 

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