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Persönlichkeiten - Teil VIII

1952 wurde die Betriebssportgemeinschaft Aktivist gegründet

 

Nach dem Zusammenbruch des nationalsozialistischen Staates gehörten im Mai 1945 Paul Hadamla, Hermann Peine, Franz Mischke, Albert Huke, Albert Labodt, Heinrich Goedecke, Oskar Mittelstädt, Karl Bölsche und andere zu dem Personenkreis, der den 1886 entstandenen Männer-Turn-Verein (MTV) wieder gründete. Dem MTV folgte von 1946 bis 1948 die Sparte Fußball der Freien Deutschen Jugend (FDJ), aus der von 1948 bis 1952 die Sportgemeinschaft (SG) Eintracht entstand. Im Zeitraum von 1945 bis 1952 wurde der Verein von Paul Hadamla, Albert Labodt, Gustav Hübner und Willi Henseleit geleitet. Als Sektionsleiter Fußball fungierten von 1945 bis 1950 Heinrich Goedecke und Hans Krause. Danach übernahm Ernst Heidekorn dieses Amt.

 

Sportfunktionäre der BSG Aktivist von 1952 bis 1990

 

 Nach der 1952 erfolgten Gründung der Betriebssportgemeinschaft (BSG) Aktivist war bis 1954 war Willi Henseleit erster Vorsitzender. Ihm folgte Gerhard Danisch nach. Die Einwohner konnten sich in den Sektionen Fußball, Tischtennis, Turnen, Radsport, Handball, Kegeln und Schach betätigen. Als Sportfunktionäre wirkten damals Albert Huke, Gustav Kiepke, Eberhard Huke, Rudi Ritschel, Erich Winter, Herbert Lehmann, Walter Strebe, Heinz Otto, Albert Labodt, Paul Szopinski. 1968 übernahm Ernst Heidekorn die Leitung der Betriebssportgemeinschaft. Gerhard Danisch, Robert Görke, Fritz Masuch, Heinz Stiebel, Reinhard Klar, Rudi Ritschel, Günter Henseleit, Otto Künnemann, Erich Winter, Konrad Steigemann und Siegfried Plötzke gehörten dem Vorstand an. 1973 wurden Otto Künnemann, Fritz Masuch, Robert Görke, Heinz Stein, Rudolf Kaboth, Gerhard Rude, Günter Ohnesorge, Horst Danisch, Siegfried Plötzke, Herbert Lehmann, Rüdiger Wilke, Hans-Jürgen Huhn, Heinz Vorwerg, Ernst Heidekorn, Gerhard Danisch, Gerhard Burgdorf, Dieter Hartmann, Günter Henseleit, Rudolf Ritschel, Dieter Bindseil, Heinz Riethmüller, Theodor Kuhn, Helmut Schütz, Heinz Scholz, Werner Wöhlbier, Albert Förster, Oskar Mittelstädt, Wilhelm Libbe, Heinz Otto, Gerhard Mischke, Rudi Ohnesorge, Walter Ohnesorge, Gerhard Adamek, Willi Kagelmann, Helene Strebe, Willi Reinhardt, Heinz Dosdall, Rudi Wolf, Karl Zietz, Karl Wilde und Erich Winter für langjährige, vorbildliche und zuverlässige Arbeit geehrt. 1977 hatte die BSG Aktivist 785 Mitglieder. Johanna Matuschek, Hans-Joachim Sarnes, Theodor Kuhn, Walter Hampe, Albert Labodt, Konrad Steigemann, Herbert Lehmann, Jürgen Herzke, Gerhard Burgdorf, Gerhard Rude, Rudi Ritschel und Siegfried Plötzke wurden mit Ehrennadeln des DTSB ausgezeichnet. 1988 setzte sich der Vorstand der BSG Aktivist aus folgendem Personenkreis zusammen: Ernst Heidekorn (Vorsitzender), Herbert Lehmann (Stellvertreter), Gerhard Adamek (Schatzmeister), Robert Görke, Günter Henseleit, Horst Danisch, Detlef Bratzke, Otto Künnemann, Gerhard Heimbucher, Adolf Rzehaczek, Konrad Steigemann, Horst Knop sowie wechselweise Ingolf Wölk und Eberhard Polney. In der Festveranstaltung „50 Jahre sozialistische Sportorganisation“ erhielten Konrad Steigemann, Gerhard Burgdorf und Robert Görke die Goldene Ehrennadel des DTSB. Mit der Silbernen Ehrennadel wurden Rüdiger Wilke, Gerhard Rude, Egbert Paelecke, Klaus Himmelreich und Kurt Futter geehrt. Gerhard Adamek, Detlef  Bratzke, Heinz Vorwerg, Erhard Reichstein, Rainer Orlowski und Horst Danisch erhielten die Ehrennadel in Bronze. Otto Künnemann wurde mit der Goldenen Ehrennadel des Deutschen Fußballverbandes der DDR geehrt. 40 weitere Sportfreunde erhielten die Ehrennadeln der BSG Aktivist in Gold und Silber.

 

Bilanz der BSG Aktivist von 1952 bis 1990

 

 Ernst Heidekorn, Rudi Ritschel (fast 30 Jahre), Hans-Joachim Sarnes und Ingolf Wölk amtierten von 1952 bis 1990 als umsichtige und engagierte Leiter der Sektion Fußball. Große Verdienste in der Sektion Tischtennis erwarb sich Jürgen Herzke, der seit Jahrzehnten eine hervorragende Arbeit leistet. Gerhard Burgdorf, der „Turnvater von Hötensleben“, kann auf eine mehr als 60-jährige Tätigkeit in dieser Sportart zurück blicken. Verdienste um die Gestaltung eines abwechslungsreichen Sportangebots erwarben sich in den genannten Jahren auch Manfred Stange (Leichtathletik), Gerhard Rambow (Boxen), Gerhard Danisch (Frauenhandball und Schach), Bernd Plümecke (Volleyball), Cornelia Dutschke (Frauen-Popgymnastik), Johanna Matuschek (Gymnastik), Rüdiger Ohnesorge (Kraftsport), Dieter Hartmann, Heinz Scholz (Radwandern), Fritz Kauers und Rudolf Kaboth (Kegeln).

 

 BSG Aktivist Höt. 1952.jpg

Sportler und Funktionäre der BSG Aktivist Hötensleben im Mai 1952. Hintere Reihe von links: Walter Strebe, Eberhard Huke, Klaus Kraske, Günter Stadach, Paul Lawitzak, Willi Skibinski, Gerhard Schmerbach, Heinz Otto, Albert Labodt, Heini Degenhardt, Fritz Klatt, Gerhard Danisch, Horst Dörr, Horst Evers, Otto Künnemann, Lothar Bosse, Gerhard Denecke, Hartmut Blaue, Rudi Ritschel, Herbert Lehmann, Paul Szopinski. Mittlere Reihe von links: Gerhard Czarnyan, Hans-Georg Heidtmann, Klaus Sachse, Ernst Heidekorn, Willi Henseleit, Albert Huke, Erich Winter, Günter Henseleit, Dieter Eggers. Vordere Reihe von links: Rudi Pasenau, Hans Trümper, Herbert Pasenau, Walter Hustedt, Werner Reinhardt, Lothar Dopieralla, Fritz Weljehausen, Günter Müller.