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Italienerin zu Arbeiten zur Doktorarbeit in Hötensleben

Vom 23.-28. März war Giulia Rivolta mit ihrem Partner Kevin Mancini zu Gast in Hötensleben. Beide sind Studenten der Universität in Mailand. Zurzeit absolvierten sie zwei Gastsemester an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Kevin war nur begleitend dabei, denn er studiert Mathematik. Er fand aber Hötensleben dennoch sehr spannend. Er wurde unter anderem mit Führungen und Gastronomie beschäftigt.

Aber der Reihe nach, denn Giulia ist eine alte Bekannte und war vor zwei Jahren auf einem Workcamp schon einmal zu Gast in Hötensleben. Sie fiel dort schon durch ihr sehr gutes Deutsch auf. Gulia studiert Linguistik und Germanistik und betreibt gerade eine wissenschaftliche Forschung für ihre Promotion. Ihr Ziel ist es zu verstehen, wie sich die Werbesprache verändert hat (oder auch nicht) und welche Wirkungen bestimmte Wörter oder Satzbildungen haben, alles im Vergleich zur Werbesprache der BRD. Hat zum Beispiel die Werbung aus dem „Westfernsehen“ die Sprache in der DDR beeinflusst? Wie sah die Werbung in der DDR aus und wie wurde kommuniziert, was gut ist? Kaufen heute Bewohner der ehemaligen DDR-Gebiete bewusst Produkte aus der Region? Wird damit vielleicht sogar Werbung gemacht und werden alte Slogans benutzt?

Dazu wurden zwei Tage lang von 09:00-18:00 Uhr Freiwillige befragt. Diesen Freiwilligen gebührt herzlichen Dank und all denen, die bei der Organisation geholfen haben. Ein Dankeschön geht auch an die Gemeinde Hötensleben, die das Projekt unterstützte. Ein Exemplar der Doktorarbeit kommt natürlich nach Hötensleben und möglicherweise kann uns Giulia ihre Arbeit auch präsentieren. Wir wünschen Giulia und Kevin viel Erfolg.

 

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Veröffentlichung

Do, 16. April 2026

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