Netzwerktreffen Grünes Band
Erinnerungskultur und Naturschutz Hand in Hand: Netzwerktreffen „Grünes Band“ am 10. Oktober in Hötensleben
Achtung Anmeldung bis 25.09. erforderlich!
Das Grüne Band verbindet als lebendiges Denkmal Natur, Geschichte und Kultur. Um die Akteure entlang des ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifens noch enger zu vernetzen, lädt der Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e.V. am Samstag, den 10. Oktober 2026, zum diesjährigen Netzwerktreffen ein. Der Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e.V. engagiert sich für die Erforschung, Pflege und Mitgestaltung der lokalen und regionalen Identität, der Kulturlandschaften sowie der Erinnerungskultur im Bundesland. Die Veranstaltung beginnt um 09:30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Hötensleben (Hospitalstraße 1).
Eingeladen sind alle interessierten Vereine, Institutionen sowie Bürgerinnen und Bürger, die sich mittelbar oder unmittelbar für das Grüne Band engagieren oder einbringen möchten.
Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister der Gemeinde Hötensleben, Stephan Löffler, steht die aktuelle Entwicklung des Grünen Bandes im Fokus. Jörn Brunotte vom Welterbebüro Grünes Band berichtet über den aktuellen Stand und den Weg des Natur- und Kulturraumes zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Das Programm beleuchtet zudem wichtige erinnerungskulturelle Projekte: Dr. Susan Frisch (Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn) stellt das Figurentheaterstück „Heimatsehnen“ anlässlich 75 Jahre Grenzschließung und Zwangsaussiedlungen vor. Justus Vesting vom Institut für Landesgeschichte am LDA informiert über Gedenkzeichen für die Todesopfer an der Grenze. Anschließend ist der BUND Sachsen-Anhalt mit einem Erlebnisbericht Grünes Band – die westliche Altmark entdecken und gestalten angefragt.
Nach der Kaffeepause stellt René Müller vom Grenzdenkmalverein die Projekte des internationalen Workcamps und des Schulcamps „Wir lieben Demokratie“ vor. Nach einer Kennenlernrunde geht es dann in die Mittagspause.
Praxisnahe Workshops für die Vereinsarbeit
Der Nachmittag steht ganz im Zeichen der praktischen Unterstützung für ehrenamtliche Initiativen. In drei parallelen Workshops können sich die Teilnehmenden praxisnah weiterbilden:
Digitalisierung: Einstieg und Grundlagen für soziale Medien mit Anja Gehrmann (Digivida).
Archivierung: Beratung zur Bestandserhaltung von Vereinssammlungen mit Marc Holly.
Synergien nutzen: Naturschutz und Erinnerungskultur bei Veranstaltungen gemeinsam sichtbar machen mit Christian Wiegmann (Stiftung Umwelt-, Natur- und Klimaschutz).
Den Abschluss der Veranstaltung bildet eine gemeinsame Exkursion über das historische Grenzdenkmal Hötensleben.
Bei diesem Netzwerktreffen kommen die Organisatoren an dem Vorhaben von TenneT, das Grenzdenkmal mit einer Höchstspannungsleitung zu überspannen nicht vorbei. Wir erhoffen uns hier eine Bündelung von Unterstützung und Synergieeffekte wie sie Herr Wiegmann in seinem Workshop vorstellen wird. Der Protest muss immer lauter und der Widerstand immer größer werden.
Teilnehmen können alle interessierten Vereine, Institutionen oder Bürger, die mittelbar oder unmittelbar am Grünen Band leben oder mit Projekten, Vereinen sowie auch beruflich mit dem Grünen Band in Berührung kommen. Sie können sich hier auch über Fördermöglichkeiten Ihre Projekte informieren. Das gilt auch für Projekte, die sich nicht mit dem Naturschutz oder der Aufarbeitung beschäftigen.
Für das Netzwerktreffen ist eine Anmeldung unter bis zum 25.09.2026 erforderlich.
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Mi, 01. Januar 2025






