Aus allen Ecken ist Musik zu hören
„Masters of Music“ zum Siebzigsten in sechster Auflage: Ein Jubiläum, das Barneberg bewegte und für das Schalmeienorchester zugleich eine besondere Zeitreise bedeutete.
Was für ein besonderer Tag für die Musikszene in Barneberg: Anlässlich des 70-jährigen Bestehens des örtlichen Schalmeienorchesters wurde auf „Hof Badeleben“ die sechste Auflage des „Masters of Music“-Festivals gefeiert – ein Fest der Begegnung, der Freundschaft und natürlich der Musik.
Rund 160 Musiker aus sechs Vereinen waren der Einladung nach Barneberg gefolgt und zelebrierten einen unterhaltsam-mitreißenden Reigen aus Melodie und Rhythmus. Neben dem Gastgebern waren die Spielmannszüge aus Druxberge, Langenstein und Tarthun dabei, außerdem der Fanfarenzug Sassenberg, der Schalmeienzug Veltheim sowie die Schalmeienfreunde Stadt Falkenstein. Gemeinsam sorgten sie für einen Tag, der noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.
Einer der Höhepunkte war der große Sternmarsch. Aus verschiedenen Richtungen zogen die Kapellen durch Barneberg zum Festzelt auf Hof Badeleben. Dort trafen schließlich alle Musiker zusammen und ließen die zahlreichen Instrumente zu einem beeindruckenden gemeinsamen Klang verschmelzen.
Jeder Verein bekam außerdem die Gelegenheit, sein musikalisches Können auf der Bühne zu präsentieren. Die unterschiedlichen Stilrichtungen und Traditionen machten deutlich, wie vielfältig und lebendig die Spielmanns- und Schalmeienmusik ist.
Für den besonderen Auftakt sorgten sie Gastgeber selbst: Das Barneberger Schalmeienorchester (BSO) nahm das Publikum mit auf eine musikalische Zeitreise durch sieben Jahrzehnte Vereinsgeschichte. Aus jeder Dekade wurde eine Titel interpretiert – von „Lollipop“ bis hin zum „Wackelkontakt“. Eine tolle Vorstellung, die eindrucksvoll die lange Vereinshistorie widerspiegelte.
Und auch zum krönenden Abschluss gehörte die Bühne noch einmal ganz dem Jubiläumsklangkörper. Das BSO präsentierte dabei seine aktuellsten Titel, darunter auch Stücke, die der Verein selbst für sich schreibt und untermauerte damit, dass Tradition und neue Ideen im Einklang zueinander stehen.
Doch „Masters of Music VI“ war noch weit mehr als ein musikalisches Treffen. Es war dieses gelebte Gefühl der Gemeinschaftlichkeit, das diesen Tag zu einem so speziellen und unvergesslichen Erlebnis machte. „Es war ein großartiger Tag mit wunderbaren Begegnungen, tollen Gesprächen und hervorragender Musik“, resümiert das BSO. Hinter einem solchen Fest stecke allerdings viel mehr Arbeit als am Veranstaltungstag zu sehen ist: „Zahlreiche Menschen haben mit angepackt, organisiert, gebacken, aufgebaut, betreut und dafür gesorgt, dass sich Musiker wie Gäste hier wohlfühlen konnten. Vielen Dank daher an die vielen Spender, Unterstützer und Helfer und den Gastmusikern, die allesamt ohne Gage aufgetreten sind. Wir blicken nicht nur dankbar auf die vergangenen 70 Jahre zurück, sondern auch voller Zuversicht nach vorn.“
Text und Foto: VS - Ronny Schoof
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Mi, 01. Januar 2025






